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Unsere OGS



Hiermit möchten wir Sie herzlich in unserer offenen Ganztagsbetreuung willkommen heißen und freuen uns, auf dieser Seite die Möglichkeit zu haben, Sie über unsere Ganztgsbetreuung zu informieren.

Die Mährfeldschule öffnete im Schuljahr 2006/2007 die Ganztagsbetreuung für 54 Kinder in der Trägerschaft der AWO. Vorwiegend wurden in diesem Jahr Kinder von alleinerziehenden und berufstätigen Eltern betreut. Zunehmend nutzten aber auch Eltern das Ganztagsangebot, um ihre Kinder z.B. in der Sprach- oder Sozialkompetenz fördern zu lassen.
Die pädagogische Arbeit wird von der Leitung der Einrichtung, der stellvertretenden Leitung und geringfügig beschäftigten Mitarbeiterinnen geleistet.

Die Ganztagsbetreuung ist im Schulleben integriert, somit arbeiten Schulleitung, Lehrpersonal und Mitarbeiter der OGS in Kooperation bei der Planung, Durchführung und Evaluation des Konzepts mit.
Für Eltern ist die Ganztagsbetreuung ein wesentlicher Bestandteil, um Familie und Beruf zu vereinbaren. Außerdem soll durch den Besuch der OGS die Bildungsqualität und die Chancengleichheit sichergestellt werden.
Die Kinder erleben hier einen Raum des Lernens, haben Zeit für musisch kulturelle Bildung, für Bewegung, für Spiel und Sport und für soziales Lernen. Besonders die Leitlinien der AWO wie Gemeinschaft, Gleichheit, Freiheit, Solidarität und Toleranz sollen sie in diesem Umfeld leben und erfahren.
Kinder, die am Ganztagsangebot teilnehmen, erleben einen strukturierten Schulalltag, der versucht ihren Bedürfnissen durch spezielle Beschäftigungs- und Förderangebote gerecht zu werden.
Kinder, die in der Einrichtung betreut werden, erfahren darüber hinaus eine Förderung der Selbstständigkeit und Selbstorganisation.
Besonders die Teilnahme von Kindern mit Migrationshintergrund am Ganztagsangebot bietet die Chance mit Familien aus unterschiedlichen Herkunftsländern in Kontakt zu kommen und Gemeinschaft zu erfahren.
Die Bildungs-, Erziehungs-, und Betreuungsarbeit eröffnet besonders Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien Chancen, zukünftig erfolgreich am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Die Einrichtung will dazu beitragen, zusammen mit den Eltern Schulschwierigkeiten zu vermeiden und sozialer Ungerechtigkeit entgegenzuwirken.
Außerdem setzt sich die OGS für eine nachhaltige Entwicklung ein. Dabei geht es darum, Wertschätzung für die kleinen und großen Dinge in unserem Umfeld zu entwickeln, Mensch und Umwelt fair zu behandeln, in kleinen Schritten das eigene Verhalten zu überprüfen und zu lernen aktuell sinnvolle Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
 


Anmeldeverfahren
Um Eltern zu ermöglichen, sich über die OGS zu informieren, findet jeweils im April ein Tag der offenen Tür statt. Hier haben sie und ihre Kinder die Möglichkeit, den Ablauf in der OGS zu erleben und mit den Betreuerinnen ins Gespräch zu kommen. Außerdem erhalten sie einen Flyer, der nochmals über die Betreuungskosten und die Betreuungszeiten informiert.
Sollten sich die Eltern zur Anmeldung ihres Kindes entschließen, so bekommen sie einen Betreuungsvertrag von der Stadt und von der AWO. Beides reichen sie ausgefüllt im Sekretariat der Schule ein.
Den Betreuungsvertrag der AWO mit der Einzugsermächtigung für das Essensgeld erhält die Leitung der OGS und leitet diesen zur AWO weiter. Zeitgleich nimmt sie Kontakt mit den Erziehungsberechtigten des Kindes auf, um das Kind für einen „Schnuppertag“ einzuladen.


Eingewöhnung
Kinder, die neu in die OGS kommen, benötigen zunächst Zeit um sich zu orientieren. Um ihnen die erste Zeit etwas leichter zu gestalten, ist gerade hier ein Austausch mit den Eltern von großer Bedeutung. Erhält das Personal über Lernstand und Schwierigkeiten des Kindes Auskunft, kann entsprechend reagiert werden. Es ist z.B. möglich, dass ein Kind für die ersten Wochen die OGS für nur wenige Stunden am Tag besucht. Auch die Lehrer helfen den Erstklässlern, indem sie diese nach dem Unterricht in die OGS begleiten. Hier ist sichergestellt, dass alle Kinder in der Einrichtung ankommen. Außerdem bekommt jedes neue Kind einen Paten zur Seite, der hilft sich in die neue Gruppe zu integrieren.


Pädagogische Angebote
Im Neubau gegenüber dem Hauptgebäude werden jährlich bis zu 55 Kinder betreut und gefördert. Zwei Betreuungsräume, ein Speiseraum und eine Küche stehen hier zur Verfügung.
Ein Gruppenraum verfügt über Angebote für die Erst- und Zweitklässler, der andere über Angebote für die Dritt- und Viertklässler.
Der Speiseraum wird am Nachmittag auch als Spielraum verwendet.

Der Ablauf in der OGS stützt sich auf folgende Säulen:
• Mittagessen
• Hausaufgabenbetreuung
• Freizeitgestaltung



Mittagessen
Den Küchenbereich leitet eine Mitarbeiterin der OGS. Sie ist für die Einhaltung der Hygienevorschriften und der Sauberkeit im Küchenbereich verantwortlich.
Außerdem stellt sie den wöchentlichen Speiseplan zusammen, der anschließend im Flur und im Infofenster für Kinder und Eltern aushängt.
Dieser Speiseplan wird unter Berücksichtigung der Kinderwünsche erstellt und beinhaltet darüber hinaus ein ausgewogenes Ernährungskonzept. Das Essen wird von der Firma „Apetito“ geliefert.
Die Kinder werden in der Einrichtung ermutigt, auch Lebensmittel zu probieren, die sie nicht kennen.
Das Mittagessen erfolgt in drei Gruppen. Zu festgelegten Zeiten nehmen die Kinder ihre Mahlzeit ein und sitzen dabei an Gruppentischen. Sie können sich für eine Woche einen festen Sitzplatz auswählen. Hier lernen die Kinder, gemeinsame Mahlzeiten wertzuschätzen und Ess- und Tischregeln einzuhalten. Helferdienste beim Ein- und Abdecken der Tische sowie bei der Essensausgabe stärken ihre soziale Kompetenz und Kooperationsfähigkeit.


Hausaufgabenbetreuung/ Lernzeit
Für die Hausaufgabenbetreuung stehen Lehrerstunden zur Verfügung.
So werden die Erst- und Zweitklässler bei den Aufgaben fachlich kompetent betreut. Die Lehrpersonen stehen im engen Erfahrungsaustausch mit den Klassenlehrer/Innen. Kinder des 3. und 4. Schuljahres werden bei den Hausaufgaben von einer Mitarbeiterin der OGS betreut. Hier hat jedes Kind einen eigenen Sitzplatz.
Diese Gruppe hat ein festes Leitkonzept für die Lernzeit. Dieses wird mit den Kindern besprochen und von ihnen unterschrieben.
Das Lernzeitkonzept wird derzeit überarbeitet.


Freizeit- und Feriengestaltung
Die Kinder können nachmittags an verschiedenen AGs wie Fußball, Kochen, Sprachspiele, Spiel und Spaß in der Turnhalle, Garten-AG, Kreativ-AG und Kung-Fu-AG teilnehmen. Die Zusammenstellung der AGs richtet sich nach den Interessen der Kinder und wird jedes Schuljahr neu geplant.
Durch intensives Beobachten der Kinder ist es in unserer Einrichtung wichtig, dem Bewegungsdrang der Kinder in hohem Maß entgegen zu kommen. So sind drei AG-Angebote (Fußball ,Kung Fu, Spiel und Spaß in der Turnhalle) darauf abgestimmt. Auch das freie Spiel auf dem Schulhof wird täglich in den Tagesablauf integriert.
Feste und Feierlichkeiten sind außerdem ein wesentlicher Bestandteil der OGS. Hier erfahren die Kinder vieles über Kultur und Brauchtum. Es wird gemeinsam darüber diskutiert, gemeinsam geplant und teilweise zusammen mit den Eltern gefeiert. Um den Kindern einen Einblick in andere Kulturen zu ermöglichen, erarbeiten wir gemeinsam mit ihnen in einzelnen Bereichen die Erweiterung ihrer interkulturellen Kompetenzen.
Ein zusätzlicher Bestandteil der Arbeit der OGS ist die Kontaktpflege innerhalb des Stadtteils Hassel. So besuchen die Kinder jedes Jahr eine Pfarrgemeinde und den Ortsverein der AWO und führen dort Lieder und Tänze auf. Außerdem beteiligt sich die OGS an den Aktivitäten der „Bildungsoffensive Hassel“.
Auch in den Ferien ist die OGS für die Kinder von 8.00 -16.00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit werden besondere Projekte durchgeführt, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren.
Für die Betreuung in den Ferien melden die Eltern ihre Kinder auf einem Anmeldeformular an. Nur Kinder, die angemeldet worden sind, nehmen an der Ferienaktion teil.
Zu Höhepunkten der Ferienaktionen gehörten die Ferienfahrten in eine Jugendherberge in Kooperation mit der OGS Schloßparkschule. In den Herbstferien fand eine Woche lang ein Lernferiencamp statt. Es wurde von SPIN (Sport interkulturell) gefördert und in Kooperation mit der OGS Josef Rings und der Glückaufschule geplant und durchgeführt.


Individuelle Förderung in der OGS
Nachdem sich die Kinder in der OGS eingelebt haben, wird ein Beobachtungsbogen angelegt. Dieser Beobachtungsbogen kann Gegenstand und Unterstützung bei Elterngesprächen sein. Diese Gespräche finden jeden Dienstag nach Terminabsprache in der Zeit von 15.00-16.00 Uhr statt. Hier wird dokumentiert, wo das jeweilige Kind seine Stärken und Schwächen hat. Die Betreuung in der OGS möchte das Kind dort abholen, wo es steht und es dann seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend fördern.


Teamsitzungen
Zum Informationsaustausch und zur Planung der Arbeit mit den Kindern finden monatliche Teamsitzungen statt. Aus diesem Grund werden die Kinder nach Absprache mit den Eltern jeden letzten Freitag im Monat um 14:00 Uhr aus der OGS entlassen. Die Teamsitzung erfolgt in der Zeit von 14:00-16:00 Uhr. Ein Protokoll darüber wird erstellt und in dem Protokollordner abgeheftet.
Außerdem treffen sich Schulleitung und VpF (verantwortlich pädagogische Fachkraft) wöchentlich zur Planung und Reflektion der OGS-Arbeit.


Elternarbeit
Elternarbeit hat in unserer Einrichtung einen hohen Stellenwert. Nur ein guter Kontakt mit den Erziehungsberechtigten schafft Vertrauen, gegenseitiges Wertschätzen und Hilfsbereitschaft. So findet beispielsweise jeden Monat das Elterncafé statt. Eltern, die sich hier treffen, sind auch gerne bereit, die OGS bei Festen und Feierlichkeiten zu unterstützen. Auch das Leseprojekt „100 und eine Sprache“ wird von Eltern unserer Einrichtung unterstützt. Dabei kommt an einem Nachmittag eine Mutter und liest in ihrer Sprache den Kindern eine Geschichte vor, die dann noch einmal von einer OGS Kraft in deutscher Sprache erzählt wird.


Qualitätssicherung in der OGS
Qualität im Hinblick auf die fachlich kompetente Betreuung wird von Seiten der AWO groß geschrieben. So ist diese Einrichtung im Sommer 2010 zertifiziert worden. Unsere OGS berücksichtigt Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Eltern. Die Partizipation der Kinder ist in dem Prozess des Qualitätsmanagements eingebunden und fordert eine regelmäßige Durchführung von Kinderkonferenzen, die einmal im Monat stattfinden. Ergebnisse daraus werden von den Kindern in einem Protokoll festgehalten und an der Info-Wand ausgehängt.
Außerdem verpflichten sich die Mitarbeiter an regelmäßigen Fortbildungen teilzunehmen. Nur so ist es ihnen möglich, die OGS Kinder fachlich kompetent zu betreuen und die Eltern bei Erziehungsfragen zu unterstützen.

Zu guter Letzt wünschen wir, dass die Kinder unsere Einrichtung gerne besuchen und sie sich stets gut aufgehoben bei uns fühlen.